KfW‑Innovationsbericht 2025: Mittelstand startet Innovationsaufschwung

Trotz schwieriger Lage legt der Mittelstand bei Innovationen wieder zu. Der KfW‑Bericht 2025 zeigt steigende Innovatorenquote und wachsende Investitionen.
Der neue KfW‑Innovationsbericht 2025 zeigt: Der Mittelstand kehrt nach Jahren der Zurückhaltung in den Innovationsmodus zurück. 41 % der Unternehmen innovieren wieder, die Ausgaben steigen trotz schwacher Konjunktur spürbar. Diese Entwicklung bestätigt aktuelle Bedarfe in KMU‑Netzwerken, Prozessbegleitung und ZUKUNFTmobil‑Werkstätten.

© KfW Research – Dossier I KfW-Innovationsbericht Mittelstand 2025 – iStock.com | Titelbild: SweetBunFactory 04.03.2026

Der KfW‑Innovationsbericht Mittelstand 2025 zeigt eine überraschend positive Entwicklung: Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen steigt die Innovatorenquote im deutschen Mittelstand auf 41 % an. Damit erreichen die Unternehmen nahezu wieder das Niveau vor der Pandemie. Auch die Innovationsausgaben wachsen – inflationsbereinigt auf 34,6 Mrd. Euro. Dieser Trend verdeutlicht: Nach Jahren der Unsicherheit lösen viele KMU nun ihren „Innovationsstau“ auf. [260304_KfW…stand-2025 | PDF]

Besonders stark sind Rückkehr und Wachstum in Unternehmenssegmenten, die zuvor ihre Innovationsaktivitäten zurückgefahren hatten, etwa im Verarbeitenden Gewerbe, bei international aktiven Unternehmen oder in FuE‑intensiven Branchen. Dort zeigt sich der größte Nachholbedarf – und der stärkste Aufschwung. Auch Produktinnovationen nehmen wieder deutlich zu, nachdem sie während der Pandemie besonders stark zurückgingen.

Gleichzeitig bleibt die Innovationsleistung im Mittelstand strukturell ungleich verteilt:
Nur wenige, meist größere Unternehmen tragen den größten Teil der Innovationsausgaben, während 80 % aller Innovatoren ohne eigene FuE arbeiten und auf praxisnahe, erfahrungsbasierte Ansätze setzen („learning by doing, using and interacting“). Gerade diese Gruppe profitiert von niedrigschwelligen Unterstützungs‑ und Austauschformaten, ähnlich wie wie wir vom IdeenNetz unterstützen, beispielsweise

Für regionale Netzwerke, Verbünde und Lernpartnerschaften – wie sie im IdeenNetz, in ERFA‑Gruppen oder im Programm ZUKUNFTmobil sowie der Offensive Mittelstand angeboten werden – bestätigt der Bericht deutlich:
Innovationskraft entsteht dort, wo Erfahrung, Austausch, Prozessbegleitung und strategische Orientierung zusammenkommen. Viele KMU benötigen Unterstützung beim Abbau bürokratischer Hürden, bei der Finanzierung von Vorhaben und beim Aufbau von Kompetenzen, insbesondere in Bereichen wie Digitalisierung, Organisation und Fachkräfteentwicklung.

Der KfW‑Bericht macht zudem klar, dass innovationshemmende Faktoren weiterhin in fast allen Segmenten zunehmen. Besonders stark verbreitet sind bürokratische Belastungen, gefolgt von Finanzierungs‑ und Kompetenzhemmnissen. Dies unterstreicht die Bedeutung begleitender Workshops, kollegialer Beratung und praxisorientierter Transformationsformate, wie sie IdeenNetz‑Partnerunternehmen nutzen.

Der Innovationsaufschwung im Mittelstand kommt also nicht von allein: Er entsteht dort, wo KMU Impulse erhalten, die Transformation aktiv angehen – und dabei gemeinsam lernen. Genau hier setzt die Arbeit von IdeenNetz, ZUKUNFTmobil und den Metallbau‑ und KMU‑ERFA‑Gruppen an:
Impulse erkennen – Möglichkeiten machen – Perspektiven entwickeln.

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Hans-Rüdiger Munzke

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